Heizungsarten und ihre Energieträger

Heizen – früher und heute

Insgesamt gibt es im Jahr 2012 in der Schweiz etwa 1,7 Mio. beheizte Häuser. Das sind 400 000 mehr also noch 1990. Schon damals war das Kohlezeitalter lange vorbei. Aber noch 60 Prozent aller Heizungen liefen mit Öl. 2012 sind es immerhin noch 50 Prozent. Zugenommen hat vor allem der Anteil an Wärmepumpen (von rund 2 auf 10%) und jener der Gasheizungen (von rund 9 auf gut 15%). Umgekehrt an Popularität verloren hat der Heizenergieträger Holz (von gut 17 auf 12%). Noch immer ein Nischendasein fristen die Fernwärme und Sonnenkollektoren. Letztere kommen aufgrund ihres eingeschränkten Potenzials vor allem unterstützend – in Kombination mit Erdgasheizungen oder Wärmepumpen – zum Einsatz. Der Anteil an Elektroheizungen (ohne Elektrowärmepumpen) dürfte aufgrund gesetzlicher Bestimmungen in Zukunft weiter schwinden.

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